Mannheimer Multihalle – Innenansicht (Archivbild) | Foto: M. Schülke
Stadt und Architektenkammer laden zwar zu Nutzungsworkshops in die Multihalle aber nur mit einem Feigenblatt an Bürgerbeteiligung.
Bürgerbeteiligung mit Handbremse
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Die Workshops selbst sind nicht öffentlich. Auch die Presse darf nur berichten, was in den Arbeitsworkshops von ausgewählten Experten erdacht wurde und medienwirksam präsentiert werden kann. Die Bürgerbeteiligung beschränkt sich bei diesem Prozess auf Bürgervertreter in Form von Stadträten, Bezirksbeiräten und anderen Funktionsträgern wie der für den Herzogenried zuständigen Quartiermanagerin. Der Förderverein „Freunde des Herzogenriedparks“ scheint ebenfalls eingeladen zu sein. Für den Rest der Interessierten heißt es, die Auftaktveranstaltung zu besuchen und sich zu Wort zu melden. Inwieweit diese Beiträge dann, wie von Rathaussprecher Jan Krasko auf Rückfrage versprochen, in den Expertenworkshops am Folgetag Verwendung finden werden, bleibt intransparent.
Freitag, 31. März, 19 Uhr (Öffentliche Auftaktveranstaltung) Samstag, 1. April, 17 Uhr (Präsentation der Ergebnisse) Multihalle im Herzogenriedpark, Max-Joseph-Straße 64
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Pressemitteilung der Stadt Mannheim:
Kommendes Wochenende wollen die Architektenkammer Baden-Württemberg und die Stadt Mannheim mit einem Expertenworkshop in der Multihalle künftige Nutzungsmöglichkeiten für das Kulturdenkmal finden. Zur öffentlichen Auftaktveranstaltung unter dem Motto „Transformationen von Raum“ am Freitag, 31. März, 19 Uhr, sind interessierte Mannheimerinnen und Mannheimer herzlich in die Multihalle eingeladen. Wer sie liebt, kann sich in den Prozess zur Rettung der Halle einbringen. Wer sie nicht kennt, hat die Chance, sie zu entdecken. Und Skeptiker dürfen sich beim Speed Networking mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Liebhabern und den Unbedarften gerne noch überzeugen lassen. Die Erkenntnisse des Speed Networkings sind Impulse für die gesetzten vier Workshop-Gruppen zu den Themen „Spiel, Sport, Park, regional“, „Internationaler Ort der Begegnung/Entwicklung“, „Investoren-Modell“ und „Freies Konzept“. Die im Workshop entstandenen Ideen werden am Samstag, 1. April, 17 Uhr, ebenfalls öffentlich in der Multihalle präsentiert.
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Stadt und Architektenkammer laden zwar zu Nutzungsworkshops in die Multihalle aber nur mit einem Feigenblatt an Bürgerbeteiligung.
Bürgerbeteiligung mit Handbremse
Die Workshops selbst sind nicht öffentlich. Auch die Presse darf nur berichten, was in den Arbeitsworkshops von ausgewählten Experten erdacht wurde und medienwirksam präsentiert werden kann. Die Bürgerbeteiligung beschränkt sich bei diesem Prozess auf Bürgervertreter in Form von Stadträten, Bezirksbeiräten und anderen Funktionsträgern wie der für den Herzogenried zuständigen Quartiermanagerin. Der Förderverein „Freunde des Herzogenriedparks“ scheint ebenfalls eingeladen zu sein. Für den Rest der Interessierten heißt es, die Auftaktveranstaltung zu besuchen und sich zu Wort zu melden. Inwieweit diese Beiträge dann, wie von Rathaussprecher Jan Krasko auf Rückfrage versprochen, in den Expertenworkshops am Folgetag Verwendung finden werden, bleibt intransparent.
Freitag, 31. März, 19 Uhr (Öffentliche Auftaktveranstaltung)
Samstag, 1. April, 17 Uhr (Präsentation der Ergebnisse)
Multihalle im Herzogenriedpark, Max-Joseph-Straße 64
Pressemitteilung der Stadt Mannheim:
Weitere Informationen: www.mannheim-multihalle.de
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