Auch 2014 tourt die Straßenfußball-Weltmeisterschaft unter dem Motto „Straßenfußball für Toleranz und Fair Play“ durch Mannheim. Spaß am gemeinsamen Spiel, Integration, Gewaltfreiheit und Gleichberechtigung stehen dabei im Mittelpunkt.
Parallel zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien beginnt auch in Mannheim das Turnier der Straßenfußball-WM. Vom 26. Juni bis 17. Juli werden an acht Spieltagen die sechzehn Mannschaften für den Finalspieltag ausgespielt. Seit über zehn Jahren touren das Jugendarbeit-Mobil (JAM) der Stadt Mannheim, der Fachbereich Sport und Freizeit sowie die Sportkreisjugend Mannheim durch verschiedene Mannheimer Jugendeinrichtungen. Und mit jährlich über 800 Teilnehmern ist die Turnierserie sicherlich eines der größten zusammenhängenden Turniere außerhalb des „normalen“ Ligaspielbetriebs in Mannheim.
Bei der Straßenfußball-WM stehen der Spaß und die Freude am gemeinsamen Spiel im Vordergrund. Der Stellenwert von Sieg und Niederlage wird dadurch relativiert, dass auch faires Verhalten besonders belohnt wird: Das Team, das die meisten Tore schießt, hat nicht automatisch gewonnen, da zu den Punkten für den Sieg noch bis zu drei Fair-Play-Punkte hinzukommen. Bei der Nachbesprechung der Spiele werden die Jugendlichen unter Moderation der sogenannten „TeamerInnen“ in ihrer Kommunikationsfähigkeit und dem Umgang mit Konflikten sowie der selbstkritischen Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten geschult. Es versteht sich daher von selbst, dass für Gewalt jeglicher Art auf dem Spielfeld kein Platz ist und auch sonst nicht akzeptiert wird. Die Veranstalter sind sehr bemüht, Manipulationsversuche zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Die Jugendlichen sollen lernen, dass es andere Möglichkeiten gibt, um mit Stress, Konkurrenz, Konflikten und Problemen umzugehen.
Mitmachen dürfen alle Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 15 Jahren, unabhängig von Nationalität, Hautfarbe, Kultur, Meinung, Vereinszugehörigkeit oder fußballerischem Können. Der integrative Aspekt der Straßenfußball-WM wird dadurch unterstrichen, dass die Teams vor Beginn eines Spieltags die Trikots einer bestimmten Nation zugelost bekommen, die sie dann symbolisch zumindest für den Spieltag repräsentieren.
Den Mädchen kommt bei der Straßenfußball-WM eine besonders wichtige Rolle zu. Die besonderen Regeln unterstützen den Anspruch, Gleichberechtigung auf dem Spielfeld einzuüben. Denn ohne Mädchentor kann kein Spiel gewonnen werden. Seit 2010 zählen die Mädchen-Tore sogar doppelt. Die „TeamerInnen“ achten darauf, dass die Mädchen dabei nicht überfordert oder von den Jungs für Niederlagen verantwortlich gemacht werden.
Am 16. Juli, ab 17 Uhr, gehen die 16 besten Straßenfußball-Teams dann in die Finalrunde. Hier treffen die Teams aufeinander, die sich bei den acht Vorrundenspieltagen für den Finaltag am Jugendtreff Lindenhof qualifizieren konnten. Auch hier zählen wieder die Mädchentoren und Fair-Play-Punkte, um die originalgetreue Nachbildung des Fifa-Worldcups zu ergattern.
Einen Tag später, am 17. Juli, gibt es den „Girls Only!“-Spieltag, bei dem reine Mädchenmannschaften um den Sieg spielen.
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Pressemitteilung der Stadt Mannheim:
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