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Familienstreitigkeiten in der Waldhofstraße

Meldung des Polizeipräsidiums Mannheim:

Werbung
werben in der neckarstadt orange - Familienstreitigkeiten in der Waldhofstraße

Streitigkeiten größeren Ausmaßes wurden der Mannheimer Polizei am späten Sonntagabend in der Neckarstadt gemeldet.

Als die ersten Funkstreifen der Mannheimer Polizei gegen 21:50 Uhr in der Waldhofstraße eintrafen, stießen sie auf eine aufgebrachte Menschenmenge: Etwa 40 bis 50 türkischstämmige Personen schrien sich gegenseitig an. In dem heillosen Durcheinander war es zunächst nicht möglich, einen genauen Sachverhalt in Erfahrung zu bringen.

Nach und nach, insbesondere nachdem es gelungen war, die beiden gegnerischen Lager zu trennen, wurde bekannt, dass es sich um Streitigkeiten zwischen zwei Familien handelt.

Zur „Klärung“ der Situation begaben sich am Sonntagabend ein 37-Jähriger sowie dessen 42 und 31-jährige Begleiter in die Waldhofstraße. Dort wohnt dessen 34-jährige Ex-Partnerin. Im Laufe dieses „klarstellenden Gesprächs“ kam es dann zu dem heftigen und lautstarken Streit zwischen den beiden Familien.

Nach Angaben der 34-Jährigen sei sie darüber hinaus von dem 42-jährigen Begleiter ihres Ex körperlich angegangen worden. Der Mann habe sie geschubst, gekratzt und auch getreten. Von ihrem ehemaligen Gatten habe sie zudem eine Ohrfeige erhalten. Die „Neue“ des Mannes, eine 31-jährige Mannheimerin, teilte wiederum mit, der Familienclan der Ex-Ehefrau habe sie beleidigt.

Selbst während der Anzeigenaufnahme gab es keine Ruhe. Die Polizei wurde Zeuge, wie der 37-jährige Noch-Ehemann von einem Angehörigen der „Gegenseite“ mit Wucht in den Magen getreten wurde.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden Platzverweise ausgesprochen. Allzu lange hielt der „Frieden“ aber nicht. Bereits um 23:20 Uhr mussten die Ordnungshüter erneut anrücken. Abermals versuchten beide Parteien, ihre Meinungsverschiedenheiten auf zum Teil hitzige Weise zu klären. Allerdings war die Polizei rechtzeitig genug auf das Geschehen aufmerksam geworden. Zu neuerlichen Straftaten war es noch nicht gekommen.