In gut einjähriger Arbeit hat die FAU (Freie Arbeiter Union) Mannheim einen Sammelband mit Beiträgen zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Mannheim zusammengestellt, der in diesen Tagen beim Licher Verlag „Edition AV“ erschienen ist:
FAU Mannheim (Hrsg.): Mannheims „andere“ Arbeiterbewegung. Beispiele eines lokalen Arbeiterradikalismus. ISBN 978-3-86841-108-9, 163 Seiten, 14,80 €.
Am 25. September laden wir um 20:00 Uhr ins Wildwest, Alphornstraße 38, 68169 Mannheim zu einer kurzen Buchvorstellung und einen kurzen Umtrunk. Anwesend sein werden die AutorInnen Mia Lindemann (ver.di), Hans-Joachim Hirsch (Stadtarchiv Mannheim) und Torsten Bewernitz (Co-Kurator der TECHNOSEUM-Austellung zur Geschichte der Arbeiterbewegung) und kurze Einblicke in ihre jeweiligen Kapitel geben.
Infos zum Buch:
Das „rote Mannheim“ galt schon lange als „radikale Hochburg“ der Arbeiterbewegung. Aber warum ist das eigentlich so? Die FAU Mannheim hat verschiedene HistorikerInnen und AktivistInnen gefragt und ihre Beispiele hier versammelt. Dabei kommen allgemeine Themen wie ein Überblick über die Entwicklung des Anarchismus in Mannheim sowie bekannte Ereignisse wie die Räterevolution 1918/1919 genau so zur Sprache wie vergessene Ereignisse: Denn wer weiß heute noch, dass es 1948 – nicht nur in Mannheim, sondern in der gesamten Bizone – einen politischen Generalstreik gegeben hat? Und wer weiß, dass die spontanen Streiks der GastarbeiterInnen 1973 im Rhein-Neckar-Gebiet nicht nur einer der Initialzünder waren, sondern Mannheim auch eine Hochburg dieser „wilden“ Streiks war?
Sicherlich lässt sich so letztlich nicht begründen, warum eine Stadt zu einer Hochburg des Arbeiterradikalismus wird. Aber die Geschichte und die Geschichten zeigen auf, warum sich dieser Ruf verfestigt und gehalten hat und geben ein Instrumentarium an die Hand, das auch hilft, die Stadt und ihre Kämpfe heute besser zu verstehen.
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Mitteilung der FAU Mannheim:
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