Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb beim Kindergipfel | Foto: Stadt Mannheim
Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb beim Kindergipfel | Foto: Stadt Mannheim
Mitteilung der Stadt Mannheim:
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Politik sei kompliziert, langwierig und abstrakt und deshalb für Kinder nicht geeignet? Für den engagierten Nachwuchs aus Mannheim gilt das spätestens jetzt nicht mehr. „Wem von Euch hat der heutige Nachmittag Spaß gemacht?“, fragte Dr. Ulrike Freundlieb, Bürgermeisterin für Bildung, Jugend und Gesundheit, zum Abschluss des 1. Mannheimer Kindergipfels – die überwältigende Mehrheit bestätigte per Handzeichen, dass sie nicht nur ein buntes Programm genießen durften, sondern vor allem von Stadtverwaltung und Politik gehört wurden. Für die Bürgermeisterin war das freilich keine Überraschung: „Wir wissen längst, dass bereits sehr junge Kinder politische Orientierung, Fähigkeiten und Kompetenzen, vor allem aber großes Interesse an politischen Fragen haben.“
Neues Beteiligungsangebot für Kinder
Der 1. Mannheimer Kindergipfel setzt an diesem Punkt an. Er ist ein neues Beteiligungsangebot des Jugendamtes und des Fachbereichs Rat, Beteiligung und Wahlen in Kooperation mit dem Stadtjugendring für Kinder im Rahmen des Modells der Kinder- und Jugendbeteiligung in Mannheim. Mit dem Jugendgipfel ergänzt es die stadtteilbezogenen Kinder- und Jugendversammlungen, die mittlerweile in zwei Dritteln der Mannheimer Stadtteile durchgeführt wurden. In der Alten Feuerwache Mannheim traten insgesamt 20 Kindergruppen, 17 Stadtteilgruppen aus 14 Stadtteilen und drei ohne Stadtteilbezug, mit der Politik in Dialog, denn, „Kinder sind anders politisch, aber auf keinen Fall unpolitisch“, so Dr. Freundlieb.
Ob im Podiumsgespräch mit der Dezernentin und Vertreterinnen und Vertretern des Gemeinderates oder im zweiten Gipfel-Teil an den vielen farbenfroh gestalteten Stadtteiltischen wurde dieses Interesse an politischen Meinungsbildungs- und Entscheidungsfindungsprozessen mehr als deutlich. Von dem übergeordneten Thema UN-Kinderrechte gerahmt, spielten dabei vor allem Sauberkeit, die Ausstattung und Pflege von Spielplätzen oder etwa Sicherheit gewichtige Rollen. Und diese Themen fanden Gehör: Mehr als 50 „Kümmererverträge“ wurden verhandelt und unterschrieben. Kontrakte, mit denen sich Vertreter von Politik und Verwaltung persönlich verpflichten, ein Ihnen vorgebrachtes Thema weiter zu verfolgen.
Themen in die Arbeit der Stadtverwaltung einbringen
Als integraler Bestandteil des Mannheimer Kinder- und Jugendbeteiligungsmodells eint der Kindergipfel die aus der Stadtteilarbeit gewonnen Ideen und macht sie stadtweit öffentlich. „Wir haben heute gezeigt, dass es uns gelungen ist, die Interessen der Kinder und Jugendlichen mit unseren Versammlungen auf Stadtteilebene zu aktivieren“, ist die Bürgermeisterin begeistert, „der Kindergipfel wird künftig alle vier Jahre eine Plattform sein, die diese Themen in unsere Arbeit als Stadtverwaltung und die Politik einbringt.“
Dabei wird es selbstverständlich nicht bleiben: Alle Ergebnisse werden in einer Broschüre dokumentiert, vor allem aber wird es eine Evaluation der Beteiligungsvorstöße der Stadt Mannheim durch das PLENA-Institut geben, ausgewertet von Prof. Ralf Vandamme, Beteiligungsexperte für Kommunalpolitik der Hochschule Mannheim.
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