Mitteilung des Bündnisses „Wem gehört die Stadt?“:
Filmvorführung mit Regisseur und anschließender Publikumsdiskussion unter Teilnahme von Betroffenen und stadtpolitisch Aktiven.
Berlin:
In den letzten Jahren hat sich die Hauptstadt rasant verändert. Wohnungen, die lange als unattraktiv galten, werden von Anlegern als sichere Geldanlagen genutzt. Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Die sichtbaren Mieter*innenproteste in der schillernden Metropole Berlin sind eine Reaktion auf die zunehmend mangelhafte Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.
Der Film ist ein Kaleidoskop der Mieter*innenkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen. Eine Besetzung des Berliner Rathauses, das Camp einer Mieter*inneninitiative am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentner*innen um ihre altersgerechten Wohnungen und eine Freizeitstätte symbolisieren den neuen Aufbruch der urbanen Protestbewegung.
Mannheim:
Anschließend an den Film findet eine Podiumsdiskussion mit dem Filmemacher Matthias Coers aus Berlin zum Film und über die Situation in Mannheim statt. Beteiligen wird sich die Initiative FairMieten: Gegen Mietwucher in Neckarstadt-Ost, die sich gegen Gentrifizierungsprozesse und Mietspekulation in der Neckarstadt-Ost einsetzt und die Bewohnerinitiative: Kein Abriss am Adolf-Damaschke-Ring in Feudenheim/Mannheim, wo die Bewohner*innen momentan mit der städtischen Baugesellschaft GBG über Sanierungs- und gegen Abrissvorhaben verhandeln. Gemeinsam mit ihnen wird sich das stadtpolitische Bündnis „Wem gehört die Stadt?“ den Fragen widmen, wie bezahlbarer Wohnraum erhalten und das Zusammenleben in der Stadt solidarisch gestaltet werden kann.
„Der Film versucht, die Mieter sprechen zu lassen mit ihren Kompetenzen und Fähigkeiten, mit ihrer Kritik und ihrem Bestreben, die mangelerzeugende Wohnungspolitik und die Verknappung des Wohnungsmarktes nicht tatenlos hinzunehmen. Er soll Stadtbewohnern Mut machen, sich angesichts der Situation nicht Ohnmachtsgefühlen hinzugeben, sondern an der Gestaltung ihrer Nachbarschaften, Viertel und Stadt selbstbewusst mitzuwirken“, so die beiden Filmschaffenden.
Wir freuen uns, den inzwischen in zahlreichen Städten und auf Filmfestivals in mehreren Ländern gezeigten Dokumentarfilm von Gertrud Schulte Westenberg und Matthias Coers gemeinsam mit dem Jugendkulturzentrum FORUM in Mannheim und mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg sowie Attac Mannheim präsentieren zu dürfen.
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Samstag, 7. März, ab 19 Uhr
Café des Jugendkulturzentrum FORUM Neckarpromenade 46 68167 Mannheim
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Mitteilung des Bündnisses „Wem gehört die Stadt?“:
Samstag, 7. März, ab 19 Uhr
Café des Jugendkulturzentrum FORUM
Neckarpromenade 46
68167 Mannheim
„Mietrebellen“ – Filmvorführung & Podiumsdiskussion bei Facebook.
Die Webseite zum Film: mietrebellen.de
Film-Trailer:
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