Der Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz beim Stadtteilspaziergang in der Neckarstadt-West | Foto: Stadt Mannheim, Thomas Troester
Beim Stadtteilspaziergang informierte sich die Stadtspitze über den Bahnhof Neckarstadt, den Zwischenraum-Kiosk, die Aufwertung des Neumarkts und die Humboldtschule.
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Mitteilung der Stadt Mannheim:
Vier Themen beschäftigten Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, Verwaltungsmitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sowie Stadträte, Bezirksbeiräte und engagierte Bürgerschaft am vergangenen Mittwoch (Anm.: d. Red.: gemeint ist der 23. September) beim Stadtteilspaziergang in Neckarstadt-West. Wie geht es weiter am DB-Bahnhof Neckarstadt? Welche Bedeutung kommt dem Kiosk am Neumarkt zu? Wie steht es um die Interessenbekundung und das pädagogische Konzept für die Weiterentwicklung der Humboldt-Werkrealschule zur Gemeinschaftsschule?
Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz begrüßte die zahlreichen Anwesenden aus Verwaltung, Kommunalpolitikern und Bürgerinnen und Bürgern mit einem kurzen Einblick in die Entstehung der thematischen Rundgänge: „Die Stadtteilspaziergänge sind durch die Umstellung des Bezirksbeiratsmodells entstanden, damit die Stadtspitze in den Stadtteilen einen Eindruck von laufenden Projekten und deren Realisierung bekommt. Die uns heute beschäftigenden Themen sind in Neckarstadt-West von besonderem Interesse.“
Der Stadtteilspaziergang nahm am Bahnhof Neckarstadt seinen Anfang | Foto: Stadt Mannheim, Thomas Troester
Vor Ort wurden als erstes der Bahnhofsplatz sowie die Bahnsteige besichtigt. Olaf Krämer von „Mannheim sagt Ja!“ sprach wie andere das subjektiv fehlende Sicherheitsgefühl an. „Als Frau würde ich mich hier alleine auf dem nichteinsehbaren Bahnsteig nicht wohlfühlen.“ Holger Keck, Bezirksbeirat der Neckarstadt-West, forderte zudem, dass die Bahn hier ihrer Fürsorgepflicht nachkommen solle und die Reinigungsintervalle erhöht werden. Christiane Sobel, Quartierpatin, bemängelte außerdem, dass der barrierefreie Zugang von der Bahn geschlossen wurde und forderte, dass hier wieder Barrierefreiheit geschaffen wird.
Zuständigkeit beim Bahnhof liegt bei der Deutschen Bahn
Marcus Geithe, Leiter Beteiligungscontrolling der Stadt Mannheim, erläuterte die Schwierigkeit, dass die Stadt am Bahnhof keine direkte Zuständigkeit hat. „Wir sind mit der Deutschen Bahn in Kontakt. Leider sieht es derzeit so aus, dass aufgrund der niedrigen Frequenz von etwa 100 Fahrgästen am Tag sich hier am Bahnhof nichts ändern wird.“
Kulturkiosk am Neumarkt ist Gewinn für den Stadtteil
Über die Mittelstraße ging es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Richtung Neumarkt, wo zunächst der Kulturkiosk im Mittelpunkt stand. Seit zwei Jahren richtet hier die Kulturinitiative „Zwischenraum“ Konzerte und andere Kultur-Events aus. Zu Beginn erhielten die drei Initiatoren eine kleine Förderungen vom Fachbereich Wirtschaftsförderung/Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt Mannheim.
Der Kiosk hat sich als Treffpunkt in der Neckarstadt-West etabliert und soll weiter vom Zwischenraum-Team betrieben werden | Foto: Stadt Mannheim, Thomas Troester
Nun ginge es darum, wie es mit der Kiosknutzung weitergehe, erklärte Silke Ruppenthal vom Immobilienmanagement der Stadt, da es mehrere Interessenten gebe. Stadtrat Thorsten Riehle warnte vor einer möglichen Ausschreibung. Auch Maik Rügemer vom Netzwerk Wohnumfeld betonte, wie sehr der Kulturkiosk den Stadtteil aufgewertet habe und dass das jetzige Konzept wunderbar funktioniere. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz betonte, dass diese Botschaft mit in die Verwaltung genommen werde.
Weitere Aufwertung des Neumarktes?
Markus Roeingh, Fachbereichsleiter Grünflächen und Umwelt, berichtete anschließend von dem Wunsch einiger Bürger den Neumarkt weiter aufzuwerten durch Bestuhlung der Wiese, Urban Gardening oder auch das Wegnehmen des Zaunes um den Spielplatz herum. Quartiermanager Gabriel Höfle ergänzte die Wunschliste aus der Bürgerschaft noch um die Schaffung einer Verkehrsberuhigung, um das Bürgerhaus und den Platz besser miteinander zu verbinden. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz hakte an diesem Punkt noch einmal nach: „Besteht wirklich die Dringlichkeit einen heute schon attraktiven Platz weiter aufzuwerten? Oder gibt es nicht noch andere Orte, die vielleicht priorisiert werden sollten – auch im Hinblick auf etwas mehr räumlichen Zusammenhalt?“
Ein weiterer Punkt, der beim Stadtteilspaziergang zur Diskussion stand, war das Thema Humboldtschule. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz betonte hier, dass die Situation schwierig sei, da eine Weiterentwicklung der Humboldt-Werkrealschule zur (inklusiven) Gemeinschaftsschule mit erheblichen Investitionen und Umbaumaßnahmen verbunden sei und bereits hier weiterführende Schulangebote mit Ganztags-Werkrealschule, Realschule, Gymnasien und IGMH als öffentliche Schulangebote in der Neckarstadt bestehen. Dies müsse in der Schulentwicklungsplanung diskutiert werden.
Wann findet eine KURZ-VISITE in der Neckarstadt -Ost statt? Da könnte sich der OB mal die Meinungen der Leute hier im Umfeld von der Carl-Benz-Str. anhören, wie erbost die Bürgerinnen- und Bürger sind, dass hier Entscheidungen getroffen werden ohne die Bürger zu befragen und die das Umfeld erheblich beeinträchtigen, sehr zum Mißfallen der hier lebenden Bürger. OB Kurz und die GBG hätten besser mal eine Umfrage gemacht, bevor sie Pläne über den Abriss der 4 Blocks in der Carl-Benz-Str. trifft. Alle Leute sind geschockt über die Pläne von der GBG und wollen hier keine 5 Punkte-Häuser, sondern wollen, dass dieses Viertel so erhalten bleibt wie es ist, das macht den Charme dieses Viertels aus.
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