Mit wachsendem Unmut verfolgen die Neckarstädter/innen die Verhältnisse auf öffentlichen Plätzen und Kinderspielplätzen | Foto: Lesereinsendung (M.R.)
Bei der Sitzung des Netzwerk Wohnumfeld war der Raum bis auf den letzten Platz gefüllt. Es ging um KOD, Sauberkeit und natürlich Drogen.
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Mitteilung des Netzwerks Wohnumfeld (Neckarstadt-West):
Die Themen Sicherheit und Sauberkeit beschäftigen viele Bürger in der Neckarstadt-West ungebrochen. Das zeigte sich bei der letzten Sitzung des Netzwerk Wohnumfeld des Quartiermanagements Neckarstadt-West im Alten Volksbad. Der Raum war bei dem Treffen, das von Maik Rügemer und Christian Stalf moderiert wurde, bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Anwohner brachten bei Gesprächen, unter anderem mit dem Revierleiter der Polizei Neckarstadt, Peter Albrecht, und dem Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung der Stadt Mannheim, Klaus Eberle, ihre Beobachtungen zum Ausdruck.
Der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Mannheim fährt Patrouille am Neckarufer | Foto: Neckarstadtblog
Die Ankündigung von Klaus Eberle, dass die Einsatzzeiten des Kommunalen Ordnungsdienstes ab August testweise ausgeweitet werden, wurde von den Anwesenden positiv aufgenommen. Die „Stadtpolizisten“ sind dann von 6:30 bis 2 Uhr nachts im Dienst. Dies kann eine hilfreiche Maßnahme gegen die Probleme in der Neckarstadt-West sein, wenn die Kontrollen mit gemischten Streifen und nicht nur anlassbezogen durchgeführt werden, so die Anwesenden. Ein weiteres großes Thema war auch die derzeitige Drogenproblematik rund um die Kurpfalzbrücke. Revierleiter Peter Albrecht schilderte die aktuellen Maßnahmen, beispielsweise eine besondere Einsatztruppe, um diese Situation in den Griff zu bekommen (Anm. d. Red.: Ein erster Schritt dazu ist der Polizei vergangene Woche gelungen).
Besonders häufig wurde von den Anwohnern beim Netzwerk-Treffen das Thema „Sauberkeit im Stadtteil“ angesprochen. Dabei wurde kritisch erwähnt, dass Sperrmüll und Abfalleimer nicht rechtzeitig entsorgt und geleert werden. Auch die Sauberkeit an Spielplätzen ließe zu wünschen übrig. Meldungen bei der Telefon-Hotline 115 würden nicht bearbeitet.
„Wir haben vereinbart, dass wir in einem Vierteljahr bei der nächsten Sitzung das Thema Sauberkeit behandeln und uns freuen, wenn ein gemeinschaftlicher Dialog mit der Abfallwirtschaft stattfinden kann, denn ihre Sicht zu diesen Punkten interessiert uns sehr“, so die Netzwerk-Moderatoren Maik Rügemer und Christian Stalf über das Ergebnis der Sitzung. Und weiter: „Es ist besser, mit Mitarbeitern der Abfallwirtschaft zu reden als nur über sie. Die Abfallwirtschaft ist ein kundenfreundlicher Eigenbetrieb. Wir sind daher überzeugt, dass wir beim nächsten Treffen auch Vertreter der Abfallwirtschaft begrüßen können und sind daher auch offen für Vorschläge von ihnen für ein Netzwerktreffen“.
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Bei der Sitzung des Netzwerk Wohnumfeld war der Raum bis auf den letzten Platz gefüllt. Es ging um KOD, Sauberkeit und natürlich Drogen.
Mitteilung des Netzwerks Wohnumfeld (Neckarstadt-West):
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