Am frühen Sonntagmorgen war es in einem Hochhaus der Neckaruferbebauung erneut zu einem Brand gekommen. Durch eine Verpuffung in einem Müllabwurfschacht wurden in einigen Stockwerken Löcher in die Gebäudeinnenwände gerissen.
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Kurz nach 5 Uhr morgens mussten die Mannheimer Feuerwehren und Rettungsdienste zur Neckarpromenade 9, dem westlichen (von der Alten Feuerwache aus gesehen vordersten) der drei Hochhaustürme, ausrücken.
Weniger Rauch, dafür knallte es gewaltig
Durch die Wucht der Verpuffung wurden in zwei Stockwerken Löcher in die Gebäudeinnenwände gerissen | Foto: Stadt Mannheim
Wieder einmal brannte es in einem Müllabwurfschacht. Nachdem es bereits im Juli diesen Jahres zu einem Brand in einem solchen Schacht des mittleren Hochhauses gekommen war, doch anders als beim letzten Vorfall, kam es dieses Mal nicht zu einer starken Verrauchung. Stattdessen kam es zu einer Verpuffung, durch deren Wucht im Hausflur des ersten und dritten Stockwerks Innenwände zerstört wurden. „Das ist ein leichtes Trümmerfeld. Durch die Verpuffung sind einige Wände eingerissen, aber keine tragenden Wände. Die Reste liegen auf dem Boden. Eine leichte Zerstörung, aber nichts Aufregendes“, zeigt sich Feuerwehrkommandant Karlheinz Gremm gelassen und: „Sie sehen einen relativ entspannten Feuerwehrkommandanten vor sich.“
Feuerwehr schnell mit massiven Kräften vor Ort
Gegen 5:10 Uhr kam über die Brandmeldeanlage die Meldung bei der Feuerwehr herein, bereits zehn Minuten später trafen ersten zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr an der Einsatzstelle. Schließlich waren insgesamt 130 Feuerwehrleute im Einsatz. Der Einsatz wurde schnell hochgefahren, da zunächst nicht klar war, was die Rettungskräfte erwartete. Doch: „Durch die Verpuffung war einfach zu sehen, wo es angefangen hat. Das Feuer war dann auch schnell eingedämmt“, berichtet der Einsatzleiter der Feuerwehr Gremm. „Seit 9:30 Uhr konnten wir melden, dass das Feuer aus ist“, verkündete Sicherheitsdezernent Christian Specht auf der eigens auf dem Fahrradweg vor der Alten Feuerwache anberaumten Pressekonferenz. Die Erfahrungen aus dem Einsatz im Juli hätten dazu geführt, dass sich eine gewissen Routine eingestellt habe, sagte Specht weiter.
Am Mikrofon: Sicherheitsdezernet Christian Specht | Foto: M. Schülke
Am Mikrofon: Feuerwehrkommandant Karlheinz Gremm | Foto: M. Schülke
Am Mikrofon: Sebastian Liebers (DRK) | Foto: M. Schülke
Am Mikrofon: Polizeipräsident Andreas Stenger | Foto: M. Schülke
Als gute Nachricht konnte Sicherheitsdezernent Specht zudem vermelden, dass keine Verletzten aufgrund des Brandereignisses gegeben habe. Drei Personen mit gesundheitlichen Problemen hätten sich den Rettungskräften vorgestellt, eine davon wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Nur teilweise Evakuierung
Anders als im Sommer war an diesem frühen Novembermorgen auch keine vollständige Evakuierung des Hochhauses notwenig. Lediglich 142 von 550 gemeldeten Bewohner*innen mussten ihre Wohnungen vorsorglich verlassen und wurden in der Alten Feuerwache, die kurzfristig als Betreuungsraum eingerichtet wurde, von gemeinsamen Kräften des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter versorgt. Mit 70 Einsatzkräften waren die Rettungsdienste vor Ort. Es wurden Brezeln und belegte Brötchen verteilt, zum Mittagessen gab es Spaghetti mit Tomatensoße. Zum Zeitpunkt der Pressekonferenz sollen sich noch um die 90 Bewohner*innen in der Alten Feuerwache befunden haben, andere waren zu Freunden und Bekannten gegangen. „Es ist sehr, sehr glimpflich ausgegangen“, zeigte sich Specht erleichtert, „das Haus ist auch bewohnbar.“ Im Sommer hatten die Bewohner*innen tagelang nicht zurückkehren können.
Die Bewohner*innen, die nicht evakuiert wurden, durften das Haus verlassen, aber „wenn sie draußen sind, prüfen wir, wo sie herkommen und sie bleiben erstmal hier“, erklärte Specht das Prozedere. Auf jeder Etage standen Feuerwehreinsatzkräfte als Ansprechpartner für die zurückgebliebenen Bewohner*innen zur Verfügung. Alle wurden informiert, „dass sie ihre Medikamente, was sie brauchen, ihren Hund, mitnehmen, damit sie auch drei, vier Stunden außerhalb ihrer Wohnung bleiben können, ohne dass es Probleme gibt“, so Specht weiter.
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Polizei ermittelt in alle Richtungen: Fahrlässigkeit nicht ausgeschlossen
Nachdem die Gefahr gebannt und die betroffenen Menschen versorgt waren, gingen sogleich die Ermittlungsarbeiten der Polizei los. „Jetzt liegt es an uns in die Ursachenermittlung einzusteigen“, so Polizeipräsident Andreas Stenger. „Wir sind mit 25 Kolleginnen und Kollegen da, darunter sind Brandermittler, Kriminaltechniker und mit Blick auf das Verpuffungsgeschehen haben wir Spezialisten vom Landeskriminalamt angefordert.“ Zu den möglichen Ursachen befragt, antwortete Stenger, dass dies noch rein spekulativ sei, beim Müllabwurfschacht käme natürlich auch Fahrlässigkeit in Betracht, aber „wir ermitteln in alle Richtungen.“ Im Zuge der Spurensicherung seien sie darum bemüht, dass die Leute wieder in ihre Wohnungen kommen. „Das machen wir zügig und sehr schnell“, versprach der Polizeipräsident.
Am frühen Morgen diente der Alte Messplatz einer Vielzahl an Einsatzfahrzeugen als Parkplatz | Foto: privat
Während des Einsatzes kam es nur zu geringen Verkehrsbehinderungen. Natürlich war vor der Alten Feuerwache großräumig für die Einsatzkräfte und ihre Fahrzeuge abgesperrt, an der Kurpfalzbrücke wurde der Verkehr einseitig umgeleitet. Die Brückenstraße konnte jedoch in Richtung Kurpfalzbrücke befahren werden, ebenso die Dammstraße. Der gesamte Alte Messplatz diente für die zahlreichen Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei als Großparkplatz.
Wie werden solche Brände zukünftig verhindert?
Nach dem Brand des mittleren Hochhauses der Neckaruferbebauung im Juli war die Frage aufgekommen, ob es hinsichtlich der Sicherheit der drei Türme Handlungsbedarf gäbe. Deshalb hatte die Stadt Mannheim, den Angaben des Sicherheitsdezernenten Spechts zufolge, Auflagen nach dem Baurecht verfügt. Aufgrund der baulichen Maßnahmen, die an den Gebäuden zu sehen seien, „gehen wir davon aus, dass dies auch umgesetzt wird“, so Specht.
Stadt Mannheim beschließt Sofortmaßnahmen
In einer Pressemitteilung vom Montag teilt die Stadt Mannheim mit, dass sie „unabhängig von weiteren Ermittlungen der Brandspezialisten der Polizei, weiteren Handlungsbedarf auf Seiten der Eigentümerin“ sehe.
Bereits am Montag hatte die Stadt Mannheim die Nutzung der Müllabwurfschächte im Hochhaus Neckarpromenade 9 untersagt. Um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten und die weitere Nutzung des Gebäudes sicherzustellen, wurde seitens der Stadt Mannheim eine entsprechende baurechtliche Entscheidung bereits verfügt und deren sofortige Vollziehung angeordnet, heißt es dort weiter.
Müllabwurfschächte in allen Hochhäuser bis auf weiteres geschlossen
Am heutigen Vormittag wurden bei einem Gesprächstermin zwischen Vertretern des Fachbereichs Baurecht und Denkmalschutz, der Feuerwehr, der Abfallwirtschaft und der Eigentümerin entsprechende baurechtliche Verfügungen übergeben. Die Müllabwurfschächte dürfen nun bis auf weiteres in allen drei Wohntürmen nicht mehr genutzt werden und müssen verschlossen werden.
Außerdem wurden vor Ort temporäre Abstellplätze für Müllcontainer festgelegt. Die Eigentümerin soll alle Mieter über die Schließung der Müllabwurfschächte und die Standorte der Container informieren. Zudem wird, laut Pressemitteilung vom späten Dienstagnachmittag, von der Eigentümerin ein neues Müll- und Sicherheitskonzept ausgearbeitet und mit der Stadt Mannheim abgestimmt. Bis dieses erstellt und abgestimmt ist, bleiben die Müllabwurfschächte gesperrt und die temporären Müllplätze bestehen.
Bildergalerie
Foto: M. Schülke
Foto: M. Schülke
Foto: M. Schülke
Foto: M. Schülke
Foto: M. Schülke
Foto: M. Schülke
Foto: M. Schülke
Die Feuermeldezentrale unterhalb der Neckaruferbebauung, Haus 9 | Foto: M. Schülke
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Am frühen Sonntagmorgen war es in einem Hochhaus der Neckaruferbebauung erneut zu einem Brand gekommen. Durch eine Verpuffung in einem Müllabwurfschacht wurden in einigen Stockwerken Löcher in die Gebäudeinnenwände gerissen.
Kurz nach 5 Uhr morgens mussten die Mannheimer Feuerwehren und Rettungsdienste zur Neckarpromenade 9, dem westlichen (von der Alten Feuerwache aus gesehen vordersten) der drei Hochhaustürme, ausrücken.
Weniger Rauch, dafür knallte es gewaltig
Wieder einmal brannte es in einem Müllabwurfschacht. Nachdem es bereits im Juli diesen Jahres zu einem Brand in einem solchen Schacht des mittleren Hochhauses gekommen war, doch anders als beim letzten Vorfall, kam es dieses Mal nicht zu einer starken Verrauchung. Stattdessen kam es zu einer Verpuffung, durch deren Wucht im Hausflur des ersten und dritten Stockwerks Innenwände zerstört wurden. „Das ist ein leichtes Trümmerfeld. Durch die Verpuffung sind einige Wände eingerissen, aber keine tragenden Wände. Die Reste liegen auf dem Boden. Eine leichte Zerstörung, aber nichts Aufregendes“, zeigt sich Feuerwehrkommandant Karlheinz Gremm gelassen und: „Sie sehen einen relativ entspannten Feuerwehrkommandanten vor sich.“
Feuerwehr schnell mit massiven Kräften vor Ort
Gegen 5:10 Uhr kam über die Brandmeldeanlage die Meldung bei der Feuerwehr herein, bereits zehn Minuten später trafen ersten zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr an der Einsatzstelle. Schließlich waren insgesamt 130 Feuerwehrleute im Einsatz. Der Einsatz wurde schnell hochgefahren, da zunächst nicht klar war, was die Rettungskräfte erwartete. Doch: „Durch die Verpuffung war einfach zu sehen, wo es angefangen hat. Das Feuer war dann auch schnell eingedämmt“, berichtet der Einsatzleiter der Feuerwehr Gremm. „Seit 9:30 Uhr konnten wir melden, dass das Feuer aus ist“, verkündete Sicherheitsdezernent Christian Specht auf der eigens auf dem Fahrradweg vor der Alten Feuerwache anberaumten Pressekonferenz. Die Erfahrungen aus dem Einsatz im Juli hätten dazu geführt, dass sich eine gewissen Routine eingestellt habe, sagte Specht weiter.
Als gute Nachricht konnte Sicherheitsdezernent Specht zudem vermelden, dass keine Verletzten aufgrund des Brandereignisses gegeben habe. Drei Personen mit gesundheitlichen Problemen hätten sich den Rettungskräften vorgestellt, eine davon wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Nur teilweise Evakuierung
Anders als im Sommer war an diesem frühen Novembermorgen auch keine vollständige Evakuierung des Hochhauses notwenig. Lediglich 142 von 550 gemeldeten Bewohner*innen mussten ihre Wohnungen vorsorglich verlassen und wurden in der Alten Feuerwache, die kurzfristig als Betreuungsraum eingerichtet wurde, von gemeinsamen Kräften des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter versorgt. Mit 70 Einsatzkräften waren die Rettungsdienste vor Ort. Es wurden Brezeln und belegte Brötchen verteilt, zum Mittagessen gab es Spaghetti mit Tomatensoße. Zum Zeitpunkt der Pressekonferenz sollen sich noch um die 90 Bewohner*innen in der Alten Feuerwache befunden haben, andere waren zu Freunden und Bekannten gegangen. „Es ist sehr, sehr glimpflich ausgegangen“, zeigte sich Specht erleichtert, „das Haus ist auch bewohnbar.“ Im Sommer hatten die Bewohner*innen tagelang nicht zurückkehren können.
Die Bewohner*innen, die nicht evakuiert wurden, durften das Haus verlassen, aber „wenn sie draußen sind, prüfen wir, wo sie herkommen und sie bleiben erstmal hier“, erklärte Specht das Prozedere. Auf jeder Etage standen Feuerwehreinsatzkräfte als Ansprechpartner für die zurückgebliebenen Bewohner*innen zur Verfügung. Alle wurden informiert, „dass sie ihre Medikamente, was sie brauchen, ihren Hund, mitnehmen, damit sie auch drei, vier Stunden außerhalb ihrer Wohnung bleiben können, ohne dass es Probleme gibt“, so Specht weiter.
Polizei ermittelt in alle Richtungen: Fahrlässigkeit nicht ausgeschlossen
Nachdem die Gefahr gebannt und die betroffenen Menschen versorgt waren, gingen sogleich die Ermittlungsarbeiten der Polizei los. „Jetzt liegt es an uns in die Ursachenermittlung einzusteigen“, so Polizeipräsident Andreas Stenger. „Wir sind mit 25 Kolleginnen und Kollegen da, darunter sind Brandermittler, Kriminaltechniker und mit Blick auf das Verpuffungsgeschehen haben wir Spezialisten vom Landeskriminalamt angefordert.“ Zu den möglichen Ursachen befragt, antwortete Stenger, dass dies noch rein spekulativ sei, beim Müllabwurfschacht käme natürlich auch Fahrlässigkeit in Betracht, aber „wir ermitteln in alle Richtungen.“ Im Zuge der Spurensicherung seien sie darum bemüht, dass die Leute wieder in ihre Wohnungen kommen. „Das machen wir zügig und sehr schnell“, versprach der Polizeipräsident.
Während des Einsatzes kam es nur zu geringen Verkehrsbehinderungen. Natürlich war vor der Alten Feuerwache großräumig für die Einsatzkräfte und ihre Fahrzeuge abgesperrt, an der Kurpfalzbrücke wurde der Verkehr einseitig umgeleitet. Die Brückenstraße konnte jedoch in Richtung Kurpfalzbrücke befahren werden, ebenso die Dammstraße. Der gesamte Alte Messplatz diente für die zahlreichen Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei als Großparkplatz.
Wie werden solche Brände zukünftig verhindert?
Nach dem Brand des mittleren Hochhauses der Neckaruferbebauung im Juli war die Frage aufgekommen, ob es hinsichtlich der Sicherheit der drei Türme Handlungsbedarf gäbe. Deshalb hatte die Stadt Mannheim, den Angaben des Sicherheitsdezernenten Spechts zufolge, Auflagen nach dem Baurecht verfügt. Aufgrund der baulichen Maßnahmen, die an den Gebäuden zu sehen seien, „gehen wir davon aus, dass dies auch umgesetzt wird“, so Specht.
Stadt Mannheim beschließt Sofortmaßnahmen
In einer Pressemitteilung vom Montag teilt die Stadt Mannheim mit, dass sie „unabhängig von weiteren Ermittlungen der Brandspezialisten der Polizei, weiteren Handlungsbedarf auf Seiten der Eigentümerin“ sehe.
Bereits am Montag hatte die Stadt Mannheim die Nutzung der Müllabwurfschächte im Hochhaus Neckarpromenade 9 untersagt. Um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten und die weitere Nutzung des Gebäudes sicherzustellen, wurde seitens der Stadt Mannheim eine entsprechende baurechtliche Entscheidung bereits verfügt und deren sofortige Vollziehung angeordnet, heißt es dort weiter.
Müllabwurfschächte in allen Hochhäuser bis auf weiteres geschlossen
Am heutigen Vormittag wurden bei einem Gesprächstermin zwischen Vertretern des Fachbereichs Baurecht und Denkmalschutz, der Feuerwehr, der Abfallwirtschaft und der Eigentümerin entsprechende baurechtliche Verfügungen übergeben. Die Müllabwurfschächte dürfen nun bis auf weiteres in allen drei Wohntürmen nicht mehr genutzt werden und müssen verschlossen werden.
Außerdem wurden vor Ort temporäre Abstellplätze für Müllcontainer festgelegt. Die Eigentümerin soll alle Mieter über die Schließung der Müllabwurfschächte und die Standorte der Container informieren. Zudem wird, laut Pressemitteilung vom späten Dienstagnachmittag, von der Eigentümerin ein neues Müll- und Sicherheitskonzept ausgearbeitet und mit der Stadt Mannheim abgestimmt. Bis dieses erstellt und abgestimmt ist, bleiben die Müllabwurfschächte gesperrt und die temporären Müllplätze bestehen.
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