Petra Seidelmann von der Stadt Mannheim (Mitte) überreicht den Bus an Jan Sichau, Vorstand des Stadtjugendrings Mannheim e.V. (rechts). Links im Bild Ideengeber Andreas Lindemann | Foto: Stadtjugendring
Nach Corona bedingten Produktions- und Lieferschwierigkeiten übergab nun die Stadtverwaltung am 26. November 2020 den neuen Bus an den Stadtjugendring Mannheim.
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Ob Zeltlager, Ferienfreizeiten oder andere Angebote – bei Jugendverbänden ist ein Kleinbus im Dauereinsatz. Auch der Stadtjugendring besitzt solch einen Bus. Dieser war jedoch in die Jahre gekommen. Die Idee für eine Neuanschaffung landete beim Beteiligungshaushalt 2019 auf Platz 4 und wurde Ende 2019 vom Gemeinderat beschlossen. Nach Corona bedingten Produktions- und Lieferschwierigkeiten übergab nun die Stadtverwaltung am 26. November 2020 den neuen Bus an den Stadtjugendring Mannheim e.V.
Jugendarbeit ist Gemeinwohlarbeit
„Mit dem Fahrzeug können wir unsere Angebote weiterhin durchführen. Besonders in den Ferienzeiten ist ein eigener Bus unverzichtbar und gibt uns die nötige Flexibilität“, freut sich Jan Sichau, einer der beiden Vorsitzenden des Stadtjugendrings. Über 5.400 Mannheimer*innen hatten sich online zum Beteiligungshaushalt angemeldet. Insgesamt gaben sie knapp 12.700 Bewertungen zu 173 Ideen ab. Die Idee für einen Bus, der die Jugendarbeit unterstützt, wurde dabei auf die ersten Plätze gewählt. „Das zeigt, dass es den Mannheimer*innen bei diesem Beteiligungsprojekt um die Förderung des Gemeinwohls geht“, betont Petra Seidelmann, Projektleiterin des Beteiligungshaushaltes. „Und dafür sind wir den Mannheimerinnen und Mannheimern sehr dankbar, denn es zeigt die Wertschätzung für unsere Arbeit“, ergänzt Sichau.
Kinder und Jugendliche profitieren
Andreas Lindemann ist bei der Übergabe mit dabei. Der Mannheimer, selbst seit vielen Jahren aktiv in der Jugendarbeit, hatte die Idee im Herbst 2019 eingebracht. „Ich wollte, dass die Jugendarbeit auch zukünftig mit verlässlichen Rahmenbedingungen rechnen kann. Von der guten Platzierung beim Beteiligungshaushalt profitieren nun viele Kinder und Jugendliche. Hoffentlich lässt die Corona-Situation es bald zu, dass der Bus zum Einsatz kommt“, sagt er.
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Knapp 25.000 Kilometer pro Jahr für Jugendliche unterwegs
In der Vergangenheit sei der Bus im Durchschnitt knapp 25.000 Kilometer im Jahr gefahren worden, so Sichau. Der Stadtjugendring verstehe sich als Servicestelle für seine Mitgliedsverbände, aber darüber hinaus auch für alle anderen Träger der Kinder- und Jugendarbeit. So werde der Bus neben den Jugendvereinen und -verbänden auch von Jugendhäusern- und Treffs, Schulen, Nachwuchsbands und anderen Akteuren genutzt. Ihnen solle mit dem Bus ein bezahlbares und sicheres Fahrzeug mit viel Stauraum zur Verfügung gestellt werden.
Bus für die Jugendhilfe aus dem Beteiligungshaushalt | Foto: Stadtjugendring
Auch die anderen Siegerprojekte des Beteiligungshaushaltes befinden sich in der Umsetzung. Beispielweise fanden in den Sommerferien kostenlose Schwimmkurse statt. Der Bau des Kletterturms startet im Frühjahr 2021. Weitere Informationen stellt die Stadt Mannheim unter www.mannheim-gemeinsam-gestalten.de zur Verfügung.
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Nach Corona bedingten Produktions- und Lieferschwierigkeiten übergab nun die Stadtverwaltung am 26. November 2020 den neuen Bus an den Stadtjugendring Mannheim.
Ob Zeltlager, Ferienfreizeiten oder andere Angebote – bei Jugendverbänden ist ein Kleinbus im Dauereinsatz. Auch der Stadtjugendring besitzt solch einen Bus. Dieser war jedoch in die Jahre gekommen. Die Idee für eine Neuanschaffung landete beim Beteiligungshaushalt 2019 auf Platz 4 und wurde Ende 2019 vom Gemeinderat beschlossen. Nach Corona bedingten Produktions- und Lieferschwierigkeiten übergab nun die Stadtverwaltung am 26. November 2020 den neuen Bus an den Stadtjugendring Mannheim e.V.
Jugendarbeit ist Gemeinwohlarbeit
„Mit dem Fahrzeug können wir unsere Angebote weiterhin durchführen. Besonders in den Ferienzeiten ist ein eigener Bus unverzichtbar und gibt uns die nötige Flexibilität“, freut sich Jan Sichau, einer der beiden Vorsitzenden des Stadtjugendrings. Über 5.400 Mannheimer*innen hatten sich online zum Beteiligungshaushalt angemeldet. Insgesamt gaben sie knapp 12.700 Bewertungen zu 173 Ideen ab. Die Idee für einen Bus, der die Jugendarbeit unterstützt, wurde dabei auf die ersten Plätze gewählt. „Das zeigt, dass es den Mannheimer*innen bei diesem Beteiligungsprojekt um die Förderung des Gemeinwohls geht“, betont Petra Seidelmann, Projektleiterin des Beteiligungshaushaltes. „Und dafür sind wir den Mannheimerinnen und Mannheimern sehr dankbar, denn es zeigt die Wertschätzung für unsere Arbeit“, ergänzt Sichau.
Kinder und Jugendliche profitieren
Andreas Lindemann ist bei der Übergabe mit dabei. Der Mannheimer, selbst seit vielen Jahren aktiv in der Jugendarbeit, hatte die Idee im Herbst 2019 eingebracht. „Ich wollte, dass die Jugendarbeit auch zukünftig mit verlässlichen Rahmenbedingungen rechnen kann. Von der guten Platzierung beim Beteiligungshaushalt profitieren nun viele Kinder und Jugendliche. Hoffentlich lässt die Corona-Situation es bald zu, dass der Bus zum Einsatz kommt“, sagt er.
Knapp 25.000 Kilometer pro Jahr für Jugendliche unterwegs
In der Vergangenheit sei der Bus im Durchschnitt knapp 25.000 Kilometer im Jahr gefahren worden, so Sichau. Der Stadtjugendring verstehe sich als Servicestelle für seine Mitgliedsverbände, aber darüber hinaus auch für alle anderen Träger der Kinder- und Jugendarbeit. So werde der Bus neben den Jugendvereinen und -verbänden auch von Jugendhäusern- und Treffs, Schulen, Nachwuchsbands und anderen Akteuren genutzt. Ihnen solle mit dem Bus ein bezahlbares und sicheres Fahrzeug mit viel Stauraum zur Verfügung gestellt werden.
Auch die anderen Siegerprojekte des Beteiligungshaushaltes befinden sich in der Umsetzung. Beispielweise fanden in den Sommerferien kostenlose Schwimmkurse statt. Der Bau des Kletterturms startet im Frühjahr 2021. Weitere Informationen stellt die Stadt Mannheim unter www.mannheim-gemeinsam-gestalten.de zur Verfügung.
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Mannheim
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