Um die erfolgreichen Projekte weiterzuführen, hat sich der Kulturausschuss darauf verständigt, Stöcks Vertrag bis 2027 zu verlängern.
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Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Ulrike Stöck Intendantin der Sparte Junges Nationaltheater in Mannheim. Der Kulturausschuss hat sich in seiner letzten Sitzung darauf verständigt, die erfolgreichen Projekte weiterzuführen und die Kontinuität im künstlerischen Bereich des Jungen Nationaltheaters sicherzustellen. Hierzu wird der Vertrag von Stöck ab der Spielzeit 2022/2023 um fünf weitere Jahre fortgeführt – bis zum 31. August 2027.
Kulturbürgermeister Michael Grötsch dankt Stöck für ihren bisherigen Einsatz in Mannheim und zeigt sich darüber erfreut, dass „mit der Vertragsverlängerung von Frau Stöck eine Beständigkeit im Bereich Junges Nationaltheater für die kommenden sieben Jahre erreicht wird“.
Auch Stöck ist positiv gestimmt: „Ich freue mich darauf, weiterhin die Junge Sparte des Nationaltheaters zu leiten und immer wieder neue Wege zu finden, das junge Mannheimer Publikum aktiv in unsere Arbeit einzubeziehen.“
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Die Frage wie Kinder und Jugendliche Theater aktiv mitgestalten können, war für Ulrike Stöck und ihr Team vom Beginn ihrer Arbeit am Jungen Nationaltheater an zentral. Die Abteilung Kunst & Vermittlung (Theaterpädagogik) wurde unter Stöcks Intendanz ausgebaut, um nicht nur den Kontakt zu Schulen und Kindergärten im Raum Mannheim zu intensivieren, sondern auch den Aufbau eines Gremiums von Jugendlichen zu ermöglichen, welches künftig aktiv den Spielplan des JNTM mitgestalten wird. Die rassismuskritische Arbeit, die in diesem Kontext mit der Stadtteilrecherche „Happyland“ begonnen wurde, setzt sich in dieser Spielzeit mit der Vermittlungsresidenz „Join: Facing Racism – Challenging Structures“ fort.
Kurz nach Beginn des Lockdowns gelang es dem Jungen Nationaltheater zudem im Mai 2020 seine erste digitale Produktion „Qingdao – a messy archive“ zur Uraufführung zu bringen und auch darüber hinaus die Zeit der unfreiwilligen Unterbrechungen des Spielbetriebs zur Erprobung digitaler Aufführungs- und Vermittlungsformate zu nutzen und so den Grundstein für den Ausbau der eigenen Arbeit im digitalen Bereich zu legen.
Zur Person:Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Ulrike Stöck Intendantin der Sparte Junges Nationaltheater in Mannheim | Foto: Hans Jörg Michel
Ulrike Stöck wurde 1975 in Halle an der Saale geboren. Sie studierte Germanistik und Jüdische Studien an der Universität Potsdam und arbeitete von 1994 bis 1999 als Regieassistentin am Hans-Otto-Theater. Von 2001 bis 2004 arbeitete sie als Dramaturgin und Regisseurin am Theater Senftenberg, das zu der Zeit ein reines Kinder- und Jugendtheater war. Seither ist Stöck freischaffende Regisseurin und Dramaturgin im Kinder- und Jugendtheater, unter anderem am Stadttheater Konstanz, der Comedia Köln, dem Theater Heidelberg, dem Volkstheater Rostock, dem Landestheater Linz und am Stadttheater Bremerhaven. Hinzu kommen eigene freie Produktionen in Berlin, beispielsweise Lothar Trolles Die 81 Minuten des Fräulein A. und Günther Eichs Träume, ein Tanztheater zu Heiner Müllers Hamletmaschine am Berliner Tacheles. Wichtig ist Stöck auch die Arbeit an Jugendprojekten, wie für das Chemnitzer Festival Kammer machen. 2011 nahm sie am Autorenprojekt Boxenstopp der Werkstatttage des Kinder- und Jugendtheaters in Leipzig teil. Mit Clyde und Bonnie von Holger Schober war sie 2010 zum Theatertreffen NRW eingeladen und für den Kölner Theaterpreis und den Kurt-Hackenberg-Preis für Politisches Theater nominiert. Seit der Spielzeit 2011/2012 leitete sie das Junge Staatstheater und war auch dort als Regisseurin tätig. Ab der Spielzeit 2017/2018 ist Stöck Intendantin des Jungen Nationaltheaters Mannheim.
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Um die erfolgreichen Projekte weiterzuführen, hat sich der Kulturausschuss darauf verständigt, Stöcks Vertrag bis 2027 zu verlängern.
Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Ulrike Stöck Intendantin der Sparte Junges Nationaltheater in Mannheim. Der Kulturausschuss hat sich in seiner letzten Sitzung darauf verständigt, die erfolgreichen Projekte weiterzuführen und die Kontinuität im künstlerischen Bereich des Jungen Nationaltheaters sicherzustellen. Hierzu wird der Vertrag von Stöck ab der Spielzeit 2022/2023 um fünf weitere Jahre fortgeführt – bis zum 31. August 2027.
Kulturbürgermeister Michael Grötsch dankt Stöck für ihren bisherigen Einsatz in Mannheim und zeigt sich darüber erfreut, dass „mit der Vertragsverlängerung von Frau Stöck eine Beständigkeit im Bereich Junges Nationaltheater für die kommenden sieben Jahre erreicht wird“.
Auch Stöck ist positiv gestimmt: „Ich freue mich darauf, weiterhin die Junge Sparte des Nationaltheaters zu leiten und immer wieder neue Wege zu finden, das junge Mannheimer Publikum aktiv in unsere Arbeit einzubeziehen.“
Die Frage wie Kinder und Jugendliche Theater aktiv mitgestalten können, war für Ulrike Stöck und ihr Team vom Beginn ihrer Arbeit am Jungen Nationaltheater an zentral. Die Abteilung Kunst & Vermittlung (Theaterpädagogik) wurde unter Stöcks Intendanz ausgebaut, um nicht nur den Kontakt zu Schulen und Kindergärten im Raum Mannheim zu intensivieren, sondern auch den Aufbau eines Gremiums von Jugendlichen zu ermöglichen, welches künftig aktiv den Spielplan des JNTM mitgestalten wird. Die rassismuskritische Arbeit, die in diesem Kontext mit der Stadtteilrecherche „Happyland“ begonnen wurde, setzt sich in dieser Spielzeit mit der Vermittlungsresidenz „Join: Facing Racism – Challenging Structures“ fort.
Kurz nach Beginn des Lockdowns gelang es dem Jungen Nationaltheater zudem im Mai 2020 seine erste digitale Produktion „Qingdao – a messy archive“ zur Uraufführung zu bringen und auch darüber hinaus die Zeit der unfreiwilligen Unterbrechungen des Spielbetriebs zur Erprobung digitaler Aufführungs- und Vermittlungsformate zu nutzen und so den Grundstein für den Ausbau der eigenen Arbeit im digitalen Bereich zu legen.
Zur Person:
Ulrike Stöck wurde 1975 in Halle an der Saale geboren. Sie studierte Germanistik und Jüdische Studien an der Universität Potsdam und arbeitete von 1994 bis 1999 als Regieassistentin am Hans-Otto-Theater. Von 2001 bis 2004 arbeitete sie als Dramaturgin und Regisseurin am Theater Senftenberg, das zu der Zeit ein reines Kinder- und Jugendtheater war. Seither ist Stöck freischaffende Regisseurin und Dramaturgin im Kinder- und Jugendtheater, unter anderem am Stadttheater Konstanz, der Comedia Köln, dem Theater Heidelberg, dem Volkstheater Rostock, dem Landestheater Linz und am Stadttheater Bremerhaven. Hinzu kommen eigene freie Produktionen in Berlin, beispielsweise Lothar Trolles Die 81 Minuten des Fräulein A. und Günther Eichs Träume, ein Tanztheater zu Heiner Müllers Hamletmaschine am Berliner Tacheles. Wichtig ist Stöck auch die Arbeit an Jugendprojekten, wie für das Chemnitzer Festival Kammer machen. 2011 nahm sie am Autorenprojekt Boxenstopp der Werkstatttage des Kinder- und Jugendtheaters in Leipzig teil. Mit Clyde und Bonnie von Holger Schober war sie 2010 zum Theatertreffen NRW eingeladen und für den Kölner Theaterpreis und den Kurt-Hackenberg-Preis für Politisches Theater nominiert. Seit der Spielzeit 2011/2012 leitete sie das Junge Staatstheater und war auch dort als Regisseurin tätig. Ab der Spielzeit 2017/2018 ist Stöck Intendantin des Jungen Nationaltheaters Mannheim.
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Mannheim
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