Ausgangspunkt und Begegnungsstätte ist das Festivalzentrum Einraumhaus (Archivbild) | Foto: Ruth Fanderl
Mitteilung der Stadt Mannheim:
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In seiner fünften Ausgabe blickt das biennal ausgetragene Theaterfestival Schwindelfrei in die Zukunft: FACING 2066 lautet das Thema, das internationale Künstler gemeinsam mit regionalen Vertretern der freien Theaterszene ab 22. Mai performativ ausgestalten. Nun ist der Kartenvorverkauf gestartet.
Theaterfestival Schwindelfrei stellt in seinem diesjährigen Programm Fragen an die Zukunft
„Das Theaterfestival Schwindelfrei ist ein wichtiges und innovatives Förderinstrument für die freien Darstellenden Künste in Mannheim“, so Kulturamtsleiterin Sabine Schirra. „Mit der Internationalisierung des Festivals haben wir vor zwei Jahren einen zukunftsträchtigen Impuls für unsere Förder- und Entwicklungsstrategie der freien Szene gesetzt“, so Schirra weiter. Vom 2. bis 5. Juni werden Kunstschaffende aus der Region zusammen mit Künstlern aus dem Iran, dem Libanon, Indien und Australien an verschiedenen Spielorten rund um den Alten Messplatz die Zukunft befragen, ihre Möglichkeiten und Grenzen ausloten.
Vielseitige Auseinandersetzung
Ausgangspunkt und Begegnungsstätte ist das Festivalzentrum Einraumhaus c/o. Bereits ab 22. Mai wird sich dort das umfangreiche Rahmenprogramm des Theaterfests WARM UP mit Konzerten des Rigor Projects und Bernadette La Hengst, Ausstellungen von Bender/Brückner, Matthew Day Jackson sowie Monika Grzymala und Skafte Kuhn, aber auch Lesungen, Filmen oder etwa Vorträgen und Diskussionen dem Thema nähern. Parallel zum Entstehungsprozess der Stücke lädt Schwindelfrei mit WARM UP in diesem Jahr ein, sich auf die Zukunft einzustimmen und mit ihr auseinanderzusetzen.
Erwartet uns eine „Schöne neue Welt“ oder werden wir mit post-katastrophalen Szenerien umgehen müssen? Können wir Fortschritt (neu) definieren oder gar einen Wertewandel herbeiführen? Das Uraufführungsfestival verhandelt drängende Fragen an die Zukunft: „Die Zukunft ist eine Landschaft, die wir jetzt gestalten“, ist Festivalkuratorin Sophia Stepf überzeugt, „wie sieht die Welt in 50 Jahren aus, im Jahr 2066?“ 50 Jahre seien eine Lebenspanne, die mancher schon erlebt habe, Zukunftsforschung jedoch wage nur vorsichtige Prognosen. „Die Unterschiedlichkeit der Bewerbungen zeigt, dass das Thema unser Leben durchdringt und zu unterschiedlichsten formalen Experimenten zwischen Live-Performances und Virtualität reizt“, so Stepf.
Von Prognosen bis hin zu utopischem Wahnsinn
So vielfältig der inhaltliche Zugriff so vielfältig sind die theatralen Formen: Tanz, Installationen, Performances, Autoren- oder Dokumentar-Theater – eine große Bandbreite der Darstellenden Künste wird auf dem Festival vertreten sein. Mit Prognosen oder Prophetien, Trendforschung oder Science Fiction bis hin zu möglichen Realitäten oder utopischem Wahnsinn werden die eigens für das Theaterfestival Schwindelfrei konzipierten zwanzigminütigen Produktionen ihre Zukunftsfiktionen für das Jahr 2066 in zwei Theaterparcoursrouten präsentieren.
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