Vergangenen Mittwoch hatte der Mieterverein Mannheim die vom Verkauf betroffenen Mieter aus den fünf Häusern in der Lenaustraße und Kobellstraße zu einem Informationsabend ins Gasthaus Uhland eingeladen.
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Pressemitteilung des Mietervereins Mannheim:
Mieterverein informiert betroffene Mieter
Die Sorgen, die Mieter umtreibt, sobald ein Verkauf des Hauses in dem diese wohnen ansteht, sind verständlich. Häufig werden derartige Sorgen durch fehlerhaften Informationen verstärkt. Daher hatte der Mieterverein Mannheim sich dazu entschlossen den Mieterinnen und Mietern in die aktuelle Diskussion bzgl. des Verkaufs der Häuser in der Neckarstadt-Ost bei Seite zu stehen. „Als die politische, überparteiliche wohnungs- und mietpolitische Kraft sahen wir es als Notwenigkeit die Mieterinnen und Mieter über die Rechtslage zu informieren und ihnen Handlungsimpulse zu geben“ betonte der Vorsitzende Gabriel Höfle die getroffene Entscheidung.
Ca. 40 Mieterinnern und Mieter folgten der des Mietervereins und hörten den Ausführungen der Rechtsanwälte Alexander Sauer und Andreas Fischer zu. Gleich zu Beginn wurde klargestellt, dass der neue Eigentümer mit dem Kauf der Mietshäuser nicht nur das Objekt übernimmt sondern auch die mietrechtlichen Verpflichtungen. „Unterschreiben Sie ohne rechtliche Prüfung keinen neuen Mietvertrag. Ihr aktueller Mietvertrag bleibt auch unter einem neuen Eigentümer gültig!“ erläuterte RA Sauer.
Sollten Umbau- oder Modernisierungsmaßnahmen angekündigt werden, empfehlen die Rechtsexperten sich durch Anwälte oder den Mieterverein Mannheim zeitnah beraten zu lassen. „Wir können in solchen Fällen prüfen, ob Sie Widerspruch gegen die angekündigten Maßnahmen einlegen können. Dies muss aber in der Regel innerhalb einer Monatsfrist erfolgen“ betont RA Fischer die Dringlichkeit der rechtlichen Beratung.
Hoch erfreut zeigten sich die anwesenden Mieter, dass Herr Wolfgang Bielmeier (Geschäftsführer der GBG) der Einladung des 1. Vorsitzenden gefolgt ist. Herr Bielmeier signalisierte, dass von Seiten der GBG ein Interesse am Erwerb der zum Verkauf stehenden Objekte besteht.
Das mit dieser Informationsveranstaltung für den Mieterverein Mannheim das Thema nicht abgehandelt ist, zeigt Gabriel Höfle zum Ende der Veranstaltung auf. In einem ersten Schritt möchte man in direkte Gespräche mit der VBL einsteigen. Die Erwartungen des Mietervereins an die Seite die VBL sind eindeutig – die VBL muss sich ihrer sozialen Verpflichtung bewusst bleibt und darf nicht an Immobilienheuschrecken verkauft. Das Höchstbietermodell zu jedem Preis ist daher abzulehnen.
Ob es notwendig ist, darüber hinaus auch Gespräche auf Landes und Bundesebene zu führen, ist bisher noch offen. „Wenn es notwendig wird, werden wir auch diese Gespräche führen!“ Ebenfalls in Betracht gezogen werden auch Gespräche mit in Mannheim ansässigen genossenschaftlichen Wohnungsgesellschaften.“
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Vergangenen Mittwoch hatte der Mieterverein Mannheim die vom Verkauf betroffenen Mieter aus den fünf Häusern in der Lenaustraße und Kobellstraße zu einem Informationsabend ins Gasthaus Uhland eingeladen.
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