Das Capitol ist die achte Sehstation | Foto: Stadt Mannheim
Mitteilung der Stadt Mannheim:
Die vorletzte Sehstation ist das Capitol in Mannheim.
Mit dem Projekt „Sehstationen“ macht das Baukompetenzzentrum der Stadt Mannheim auf gute Architektur aufmerksam. Die roten Sitzwürfel zeigen in der ganzen Stadt besondere Architektur. Die aktuellste Sehstation, das Capitol in dem historischen Gebäude, befindet sich in der Nähe der Alten Feuerwache und wurde im Jahr 1927 nach Plänen von Paul Darius als damals größtes Lichtspielhaus Deutschlands gebaut. In zwei Wochen wird die letzte Sehstation aufgestellt, bevor dann die Online-Abstimmung startet, in der jeder Teilnehmer seine Lieblingssehstation wählen kann.
„Der ehemalige Filmpalast besticht durch seine außerordentliche Atmosphäre, liebevolle Details und eine besondere Originalität. Das Capitol ist nicht nur aufgrund seiner repräsentativen Erscheinung und Integration inmitten der Häuserzeile städtebaulich hoch spannend, sondern auch aufgrund der Patina vergangener Zeiten unverwechselbar“, so die Beurteilung der Jury.
Das Capitol strahlt inzwischen auf die ganze Metropolregion Rhein-Neckar aus. Aus dem alten Capitol-Kino wurde ein Live- und Eventhaus, das jährlich rund 100.000 Menschen bei 300 Veranstaltungen Unterhaltung bietet. Von Konzerten über Party-Events bis hin zu einem eigenen kleinen Ensemble, das vor allem Musicals produziert.
„Der Veranstaltungssaal ist nach wie vor funktional, Akustik und Sicht sind hervorragend, die besondere Intimität trotz der hohen Besucherzahl bestechend. Die Erwartungshaltung an einen historischen Veranstaltungsort wird aufgrund der architektonischen Qualität vollumfänglich erfüllt“, so die Jury weiter.
Baukulturpreis 2015
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Bis September werden alle zwei Wochen ein roter Würfel aus Sichtbeton aufgestellt. Die Würfel vor den neun Objekten, die eine unabhängige Jury aus insgesamt rund 30 Bauwerken ausgesucht hat, kennzeichnen die Sehstationen. Die Jury, bestehend aus externen Architekten und internen Fachleuten. Die Jury hat dabei Kriterien wie die äußere Erscheinung, die Einfügung des Gebäudes in die Umgebung, die Detailausbildung und Materialwahl in die Beurteilung einfließen lassen.
Das Spektrum ist breit gefächert. Es reicht von Plätzen, über Wohngebäude, Bürogebäude, Bildungsbauten bis hin zu Kirchen aus den verschiedensten Epochen. Das Besondere ist zudem, dass die Würfel nicht nur in der Mannheimer Innenstadt zu finden sind. In allen Stadtteilen lässt sich vorbildliche Baukultur entdecken.
Für jede Sehstation hat die Jury einen Begleittext geschrieben, der verdeutlichen soll, warum gerade diese Bauten besonders gelungen sind. Der Text wird auf der Sitzfläche des jeweiligen Betonwürfels zu lesen sein. Ebenso ist ein QR-Code geschaltet, mit dem per Handy direkt auf die städtische Website geleitet wird, um weitere Informationen zu dem Projekt zu erhalten.
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Die nächsten Standorte werden immer einige Tage vor Aufstellung des Würfels auf der Internetseite der Stadt Mannheim und über einen Flyer bekannt gegeben. Tatkräftig unterstützt wird das Baukompetenzzentrum vom Eigenbetrieb Stadtentwässerung, der die Würfel aufstellt. Am Ende der Aktion gibt es die Möglichkeit, das persönliche Lieblingsobjekt auszuwählen. Wie bereits in den vergangenen zwei Jahren wird Ende des Jahres wieder das Projekt mit den meisten Stimmen mit dem Mannheimer Baukulturpreis ausgezeichnet.
Baukultur in Mannheim
Die Stadt Mannheim möchte das Thema Baukultur verstärkt in das Stadtbild und daher in das Bewusstsein der Mannheimer Bürger bringen. Die Durchführung von Wettbewerben sowie die Auswahl guter Planungsbüros sind zwei von einer Reihe von Instrumentarien zur Sicherung der Baukultur. Ebenso wurde der Gestaltungsbeirat eingerichtet, der die Stadt Mannheim als unabhängiges Gremium in Fragen städtebaulicher Konzepte und Hochbauvorhaben berät. Das Baukompetenzzentrum veranstaltet darüber hinaus Vorträge und verschiedene Aktionen zum Thema Baukultur.
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